Verpönt

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Die „Absteigen“ Schilder sollen eigentlich nicht mehr verwendet werden. Sagt die Stadt und wird doch wieder rückfällig. So wie an nahezu jeder anderen Baustelle im Stadtgebiet eben auch.

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Online-Petition zur Erhöhung der Bußgelder für Falschparker

Diese Online-Petition an Verkehrsminister Dobrindt wird sicherlich keine Wunder bewirken (die erwarte ich mir von diesem Verkehrsminister nicht mehr), könnte aber dessen Augenmerk wenigstens mal wieder auf das Problem lenken.
Whatever, unterschreiben schadet nicht:

https://www.openpetition.de/petition/online/machen-sie-das-zuparken-teurer-herr-verkehrsminister

Gut Gemeint. Schlecht gemacht. Geld futsch.

Schlenkerla am Hauptbahnhof in Nürnberg

Schlenkerla am Hauptbahnhof in Nürnberg

Seit Jahren ist das Radweglein, das am Nürnberger Hauptbahnhof vorbei führt, ein Unfallschwerpunkt. Denn Taxi/Autofahrer, die den Parkplatz vor dem Hbf nutzen, übersahen des öfteren mal die Radler. Also musste die Stadt was tun. 10000 € wurden daher in die Hand genommen und die „Schlenkerla“ Lösung erfunden. Gedacht, markiert, Pfosten montiert, Schilder aufgehängt. Der Radweg macht jetzt einen Bogen „hinten rum“, so dass ein wartendender Autofahrer den Weg nicht mehr blockieren kann. Der Plan funktioniert auch wunderbar. Solange es sich um einen einzelnen Autofahrer handelt. Aber wie die Lebenserfahrung einen lehrt: Autos treten immer im Rudel auf. Alleine fürchten sie sich.  Was also passiert ? Der erste in der Schlange wartet an der Fahrbahneinmündung, bis er freie Bahn hat und in die Hauptstraße  einbiegen kann. Der Hintermann/frau macht das, was auch die Lemminge tun: Folgen. Der Abstand zum Vordermann darf dabei keinesfalls 1m überschreiten. Und schon steht der Zweite auf dem Rad- und Fußweg und blockiert beide.  Das ist das selbe Verhalten wie im Stau: Fährt einer 2 Meter vor, fahren die zehntausend im Stau hinter ihm diese 2 Meter hinterher, statt eine größere Lücke abzuwarten und dann aufzuschliessen. Würde eine Menge Anfahr- und Bremsvorgänge sparen, können Autofahrer aber nicht.

Fazit: Nett, dass die die Stadt auch mal ein bißchen Empathie für Radler zeigt. In diesem Fall  wurde zwar Geld raus gehauen, die  Situation aber noch verschlimmert. Das hätte man sich gut sparen können.

Fein Säuberlich

Der Radweg als Abladeplatz

Der Radweg als Abladeplatz

Es ist ja nicht so, dass ich was gegen Laub hätte. Laub gehört zum Herbst dazu und die Leute mit den furchtbaren Laubbläsern, die bei jedem frei herumliegenden Blatt die Panik kriegen, kommen mir sehr exotisch vor.

Aber hier ist schon sehr schön illustriert, als was Radwege  (wenn man den schmalen Streifen hier an der Fürther Str in Nürnberg denn so bezeichnen möchte)  gesehen werden. Als Platz, wo man parken, seinen Müll abladen und natürlich das Laub hinblasen kann.  (Danke Robert für das Bild)

5 Minuten

Schleswiger Str

Schleswiger Str

Auf meinen täglichen Arbeitsweg von Nürnberg-Schniegling in den Nordostpark gibt es seit dem 19.11.2014 mal wieder eine Baustelle. Diesmal wird  die Fahrbahn der Äußeren Bucher Str. stadteinwärts saniert. Soweit normal und nicht tragisch.
Ärgerlich ist aber,  dass es zwar eine Umleitungsausschilderung für Autofahrer gibt, nicht aber für Radfahrer. Der Übergang zur Wilhelmshavener Str. gegenüber braucht jetzt zu Fuß geschätzte 5 Minuten. Weil man  offiziell hier laut den Verbotsschildern  nicht fahren, sondern nur schieben darf.
Warum ist es eigentlich nicht möglich, eine Umleitung auch für Radfahrer aus zu schildern und ein „Rad Frei“ Schild anzubringen ?  Damit man nicht mehr Gefahr läuft, von einem eifrigen Odrnungshüter abkassiert zu werden ?

Okay, so mancher mag einwenden, dass sei alles nicht so schlimm und man findet schon irgendwie einen Weg durch die Baustelle.
Sicher, das ist so. Aber  es zeigt sich hier wie  an so gut allen anderen Baustellen in der Stadt, dass Autofahrer eben immer noch bevorzugt werden,   Radfahrern  das Leben dagegen unnötig schwer gemacht wird.

Alternativvorschlag aus Eindhoven

Hallo, Herr Dr. Maly!
Etz kumman’s amol schnell; ich hätt da noch an Aldernadivvorschlach zum Frankenschnellwegausbau:

Da mäin ‚mer uns nuur entscheiden, wäi dass’mers Geld ausgehm, weil es is ja ned zwaa mol da, gell!

Herrschaft, etz wenn’s net glei spurrn, na gemma damit zum Söder – der kann des 1.) finanzieren und 9.) hernach den Middelpunkt vo dem Kreisel einweihen!

Runder Tisch

Der Stadtrat in Nürnberg hat einen Runden Tisch zum Thema Radverkehr beschlossen.
Prima.
Der Stadtrat hat vor einigen Jahren  anlässlich der „Nürnberg steigt auf “ Kampagne das Ziel von 20 % Radverkehrsanteil für 2015 verkündet, dann aber vergessen, dass man auch was dafür tun muss. So dümpelt Nürnberg immer noch bei 12%.
Jetzt also ein Runder Tisch, der Vorschläge erarbeiten darf.
Was wir brauchen sind endlich Taten, nicht immer nur Schöne Versprechungen.
Daran sollten wir die Stadt messen.

Tatort Hauptbahnhof

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Die Situation am Hauptbahnhof in Nürnberg ist auch ohne Baustellen schon gefährlich. Zu schmal die Wege, zu viele abbiegende Autos.
Aber alles ist steigerungfähig. Statt einen Randstreifen auf der Fahrbahn ab zu markieren oder die Warnbaken weiter links zu positionieren, dürfen sich Radler und Fußgänger den 1 m Streifen teilen, der dann auch noch zu geparkt wird. Hauptsache, die Blechlawinen können ungestört rollen.